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Historie

Die
Geschichte der Gemeinde Donnerskirchen, wo die Winzergenossenschaft
St. Martinus zu Hause ist, reicht bis in die Mitte des 14
Jahrhunderts nach Christi zuruck. Zu dieser Zeit war sie der Sitz
des Ritters Johann von Dundolskirchen. Anfangs des 17. Jahrhunderts
wurde der Rittersitz durch den Baron Christoph Leisser von Idolsberg
und Kronseck erworben, der ihn renovieren ließ. Bereits zu dieser
Zeit war der Ort das Zentrum eines großen Weinanbaugebietes.
In der Zeit des bekannten Komponisten Joseph
Haydn waren die Weinkeller von St. Martinus die einzigen
Weinkeller
des Grafen Esterhazy, der sie in der zweiten Hälfte des 17.
Jahrhunderts (1658) erworben hatte. Die Weinkeller wurden im Laufe
der Zeit als Hauptlager der furstlichen Guts- und Zehentweine
ausgebaut. Auch die Weine vom Schloss Esterházy in Ungarn wurden
hierher verlagert, weil sie in den feuchten und muffigen
Schlossgewolben nicht gut reifen konnten. Joseph Haydn soll fur sein
Wirken Hof mit Wein aus den Esterhazy-Kellern in Donnerskirchen
entlohnt worden sein.
Als Erinnerung an diese Zeiten verwendet die Winzergenossenschaft
ST. MARTINUS die Schutzmarken „Freiherr von Leisser“, „Lutherwein“
und auch „Joseph Haydnwein“.

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